Faktencheck

Der Gelsenkirchener Stadtteil Horst hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Drei der wohl bestimmendsten Phasen lassen sich noch an Gebäuden festmachen: Da ist das Schloss aus dem 16. Jahrhundert, das schon als seinerzeit absolut modernes Bauwerk weit über die Grenzen der Freiheit Horst hinaus wirkte und dessen Bauherren und direkte Verwandtschaft in der damaligen politischen Welt nicht ganz unbekannt waren. Die engagierten Aktivitäten des 1985 gegründeten „Förderverein Schloß Horst e.V.“ schufen hartnäckig die Bedingungen dafür, dass die Reste des Schlosses von der Stadt gekauft und dann in den 1990er Jahren umfangreich gesichert, restauriert und für neue Nutzungen umgebaut werden konnten. Inzwischen ist es zu einem Schmuckstück und mit dem integrierten Standesamt zu einem lebendigen Ort und Besuchermagneten geworden.

Dann ist da die Zeche Nordstern, die in den letzten 100 Jahren Ursache für das immense Bevölkerungswachstum des Stadtteils war und damit natürlich auch für seine wirtschaftliche Kraft. In diesem Jahr jährte sich der Förderbeginn zum 150sten Mal: 1868 begann die Förderung auf Nordstern I. Das nach der Schließung 1993 kurzzeitig unter Denkmalschutz gestandene Zechenensemble ist mittlerweile ein Standort mit absolutem Alleinstellungsmerkmal geworden: Die THS als Vorgängerin von Vivawest hat mit viel fachlicher Expertise und auch mit viel Geld bewiesen, dass das Entwickeln eines industriellen und eigentlich nicht für andere Nutzungen geeigneten Riesenbauwerks auch unter der Überschrift „verantwortungsvoller und respektvoller Umgang mit baulichem Erbe“ erfolgreich geschafft werden kann.

Und schließlich das Waagehaus der ehemaligen Galopprennbahn Horst, die auch nahezu 100 Jahre ein Horster Markenzeichen war und deren Ende nach zähen Todeskämpfen erst 2003 durch Ratsbeschluss herbeigeführt wurde. In diesem Waagehaus wurden seinerzeit die Jockeys gewogen: damit alle Rennteilnehmer die gleichen Bedingungen hatten, bekamen zu leicht gefundene Reiter Bleigewichte in die Satteltaschen, um die Unterschiede auszugleichen. Und mit diesem Haus und dem, was darin so abging, verbinden sich unzählige Anekdoten und Erinnerungen insbesondere der Horster Bürger, die das noch life erleben konnten.

Und genau dieses letzte der drei baulichen Geschichtsdokumente soll jetzt abgerissen und durch ein mehr oder weniger funktionales Gebäude für eine Kita ersetzt werden. Wir haben nichts gegen eine Kita. Und es geht uns auch nicht um puren Denkmalschutz!

Uns geht es um Erinnerungskultur und respektvollen Umgang mit baulichem Erbe und eine mögliche öffentliche Nachnutzung im Interesse der Horsterinnen und Horster, die allerdings mehr umfasst als eine Kita. Denn auch früher war das Haus und seine Umgebung ein wichtiger Treffpunkt für alle Horster.

Bisherige Ereignisse

Ursprünglich war als Nachfolgenutzung der ehemaligen Rennbahn ein neues Wohnquartier auf dem Areal der ehemaligen Tribünen vorgesehen und das Waagehaus sollte die „Begegnungsstätte“ für die neuen Bewohner werden.

Dann gab es die Fusion zweier Bergbau nahen Wohnungsunternehmen zur neuen Vivawest, deren Gesellschafter die Ruhrkohle AG (18,2%), die Ruhrkohle Stiftung (30%), der Evonik Pensionstreuhand e.V. (25%) und die Vermögensverwaltungs- und Treuhandgesellschaft der IG BE (26,8%) sind. In diesem Zusammenhang wurde der ehemalige Chef der THS (Professor Karl-Heinz Petzinka) abgesetzt und seine weitreichenden Ideen offensichtlich durch die neue Geschäftsführung schnell entsorgt: Das Waagehaus wurde solange sauber gehalten, wie es als „Verkaufshalle“ für potentielle Wohnungseigentümer genutzt werden konnte. Nach Ende der Verkaufsaktionen wurde es sich selbst überlassen. Sturmschäden führten in den letzten Jahren dann zu angeblich mehr als 380.000 Euro Reparaturkosten am Dach.
So kam dann wohl bald die Idee auf, dieses Gebäude nicht mehr als Begegnungsstätte für die Anwohner, sondern auch als Quelle für Mieteinnahmen zu nutzen. Gespräche mit einem KITA-Betreiber liefen ins Leere, weil das umfangreichere Umbauarbeiten erforderlich gemacht hätte. Und da sprang offensichtlich die Stadt mit dem Hinweis ein, dass eine Kita hier gebraucht würde.

Dazu muss man wissen, dass die Stadt seit Jahren schon Kitas privat bauen lässt und dann anmietet. Das bot für die Geschäftsführung den Anlass, über einen Abriss und Neubau, der dann von der Stadt über die Mieten refinanziert würde, konkreter nachzudenken. Eine erste Pressemeldung Mitte Januar 2017 darüber schreckte dann  die Horster Bevölkerung auf. Es gab eine Reihe entrüsteter Leserbriefe. Und dann griff der OB als Gastredner auf dem Neujahrsempfang in Horst das heiße Thema auf und setzte gleich den Deckel auf den Pott, indem er öffentlich verkündete, dass er nicht wüsste, was er gegen einen Abriss machen könnte: das sei schließlich Privatbesitz…

Darauf gründete sich die „Initiative zur Rettung und Neunutzung des Waagehauses Horst“ und schaffte es, in einem breiten Bündnis verschiedener Organisationen und Vereine innerhalb knapp 6 Wochen weit über 3000 Unterschriften für dieses Ziel zu sammeln.

Vivawest-Vertreter wurden dann  zur Bezirksvertretungssitzung am 21. Februar 2017 eingeladen und es gab heftige Diskussionen, die aber außer hohlen Phrasen nichts brachten.

Die Unterschriften wurden im September an die Geschäftsführung übergeben. Auch dies führte lediglich zu pressewirksamenm Lächeln, einer Tasse Kaffee und kleinen Törtchen und dem Eindruck: von denen ist nichts zu erwarten im Sinne von Dialog und guter Nachbarschaft – eher benehmen die sich wie die bekannten Heuschrecken …

Nach diesem Erlebnis erarbeitete die Initiative eine Bürgeranregung gemäß  §24 GO NRW, in der sie einen neuen Denkansatz ins Spiel brachte:
Es besteht nämlich die wirklich unkomplizierte, wenig zeitaufwändige und relativ einfache Möglichkeit, die bisher im Bebauungsplan gültigen eng um das bestehende Gebäude gezogenen Baugrenzen ohne großen Verfahrensaufwand bei Bedarf zu erweitern.

Anregungen für eine realistische Perspektive:

  1. Durch eine Kombination von Waagehaus und angebautem Neubau könnte die Grundstücksausnutzung erheblich vergrößert und damit das Grundstück in seinem Wert gesteigert werden.
    (Dazu gab es gezeichnete Grundriss-Skizzen und Ansichten, die das Prinzip verdeutlichen sollten)
  2. Das Waagehaus könnte sehr elegant und kulturvoll erhalten und als Entré für die Kita genutzt werden.
  3. Das Kostenpaket für Abriss, Entsorgung und Wiederaufbereitung des Baugrundes könnte entfallen und die Mittel stattdessen für die Sanierung des Waagehauses konstruktiv eingesetzt werden.
  4. Zusätzlich könnte es (u.a. in den Obergeschossen) für Vereine und andere Nutzungen der Horster Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden.
    (Denkbar z. B. Raum für Schiedsmann und seine Aktivitäten, Raum für Beratungen aller Art , Technikraum für Technikbotschafter, Schnupperkurse für Jugendliche und das Reparatur-Café, Raum für kleinere Veranstaltungen von Vereinen und Initiativen, Raum für künftige städtische Quartierskümmerer, Heimatarchiv, Bürgeraktivitäten, …)
    Das noch allen im Gedächtnis haftende alte Versprechen, das Waagehaus zu einer Begegnungsstätte zu machen, könnte nicht nur eingehalten sondern attraktiv gesteigert werden.
  5. Schließlich wird das ganze Projekt ein nachhaltig wirkender Stadtteilevent werden, wenn ein „beschränkter Architektenwettbewerb“ (Mehrfachbeauftragung) durchgeführt wird, begleitet durch eine öffentliche (moderierte) Entwurfswerkstatt, bei der Horsterinnen und Horster die Möglichkeit haben, ihre Ideen in den Gestaltungsprozess einzubringen („aktives Partizipationsverfahren“).

Diese Anregung mit allen Unterlagen wurde dann am 13. Februar 2018 auch den Vorständen der Gesellschafter von Vivawest zugeschickt – von denen nur zwei den Einschreiben-Rückschein zurück schickten – ansonsten keinerlei Reaktion.

Konkreter Anlass für die jetzt gestartete Petition

Kurz nach Eingang dieser Bürgeranregung (am 5.Januar) hat der Eigentümer Vivawest am 1. Februar einen Abrissantrag gestellt, damit ja niemand auf die Idee kommt, über diesen konstruktiven Vorschlag konkreter nachzudenken.

Und pünktlich (böse ist, wer Schlechtes dabei denkt!) am 27. Februar beschloss die SPD/CDU-Mehrheit in der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-West auf Antrag der SPD,  nichts weiter gegen den Abriss des Waagehauses zu unternehmen, da man ja nicht „über fremdes Eigentum verfügen könne“. Statt dessen nahmen sie auch noch dankbar das Angebot des Immobilienkonzerns an, die ganz spezielle Form von  „Erinnerungskultur“ in Form einer Glasscheibe mit eingebautem Bild des Waagehauses aktiv mitgestalten zu dürfen.
Was daran noch zu gestalten ist, bleibt allerdings ihr Geheimnis…

Trotzdem haben wir in dieser Sitzung noch eine neue Idee ins Spiel gebracht: Den Bau der Kita ganz vom Waagehaus zu lösen und aus der direkten Nachbarschaft der Wohnbebauung raus auf dem ehemaligen Führringareal anzusiedeln: das könnte den mit Sicherheit zu erwartenden Aufstand der Anwohner entschärfen, der kommen wird, wenn denen bewusst wird, dass mit dem Kitabau an der alten Stelle demnächst  täglich 2 mal Eltern von 80 Kindern ihre Kinder bringen und wieder abholen …

Und damit würde auch ein Weg geöffnet, der Vivawest von diesem Klotz am Bein befreien könnte. Alle könnten in Ruhe über eine mögliche Übernahme des Waagehauses durch einen Dritten nachdenken – z. B. über die Gründung eines „Förderverein Waagehaus Horst“ in Anknüpfung an die Erfahrungen mit dem Schloß Horst…                          

Hintergründiges zu Vivawest

Vivawest feiert sich selbst, weil es sich als erstes deutsches Wohnungsunternehmen dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex verpflichtet hat  (www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de). Aber der Druck zum insbesondere „nachhaltig ökonomischen Nutzen“ bei Vivawest scheint doch vorherrschend zu sein. Denn bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass die bisher angeführte Rechnung einige Irritationen auslöst:
Wenn das Waagehaus abgerissen wird, dann sind die in den letzten Jahren (laut eigenem Bekunden) über 380.000 Euro Reparaturinvestitionen futsch. Vernichtet. Oder besser wohl: abgeschrieben.
Rechnet  man geschätzte Abrisskosten von 100.000 Euro, Entsorgungskosten von Bauschutt und Sondermüll und Kosten für die Aufbereitung des Baugrundes von ca. 120.000 Euro dazu, so ergibt sich eine Summe von ca. 600.000 Euro, die wenig nachhaltig schlicht vernichtet werden wird.
Und dann kommen die Kosten für den Neubau einer 4-zügigen Kita noch dazu mit ca. 2,5 – 3,0 Mio Euro zuzüglich diverser Fachplanungskosten. Aber die werden ja durch die späteren Mietzahlungen der Stadt wieder refinanziert: auch das nichts Neues aus Perversien: die, die den Abriss so tränenreich beklagten und noch mit dem Taschentuch vor der Nase dafür gestimmt haben, garantieren damit den Gewinn für Vivawest …

Aber auch sonst ist die Glaubwürdigkeit dieses Konzerns inzwischen das Papier nicht wert, mit dem sie sich darum bemühen: Zum Beispiel im letzten Geschäftsbericht feiern sie sich für einen ihnen überreichten Preis:
„Umso mehr freut es uns, dass VIVAWEST 2016 mit dem Preis Soziale Stadt in der Kategorie „Bürgermitwirkung, Stadtteilleben“ ausgezeichnet wurde.“ (Geschäftsbericht 2016, S. 11)

Uns fällt dazu nichts anderes ein, als mit dieser Petition den Druck auf die beiden Hauptakteure zu erhöhen:
Die Stadt sollte Vivawest neue Angebote machen, den Kitabau auf anderem Grundstück zu realisieren (Planänderungen inbegriffen) und Vivawest sollte sich an einen seiner Fahnen-Sprüche erinnern, der da lautet: „Aus der Region. Für die Region. Anpacken, wo das Herz schlägt!“

Helfen Sie uns, den Abriss des Waagehauses Horst durch Vivawest zu verhindern…

 

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Die Stadtverwaltung Gelsenkirchen macht ihre Daten zu einer öffentlichen Angelegenheit. Seit Mai können die Bürger in einem Open-Data-Portal auf verschiedene Datensätze zugreifen. Wissen ist Macht und die Währung unserer Zeit sind digitale Daten. Die Bürger einer Stadt können sich an gesellschaftlichen Diskussionen nur beteiligen, wenn sie gut informiert sind. Es stehen derzeit noch nicht alle Daten der Stadtverwaltung bereit, aber das Angebot soll regelmäßig erweitert werden.

Michael Voregger hat mit Manfred vom Sondern, dem Leiter der Statistikstelle, gesprochen.

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Wandern mal anders

Posted: 2nd November 2017 by admin in Gelsenkirchen, Kultur
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Wandern muss kein schweißtreibendes Geschäft sein. Weil sich aber viele gerne bewegen und dabei noch einiges über die Umgebung erfahren wollen haben sich die Kursleiterinnen der VHS, Ruth Raeder und Ursula Robenek im VHS Programm etwas einfallen lassen und bieten Wanderungen in der direkten Umgebung mit einigen interessanten Informationen an. Nicht zu lang, nicht zu anstrengend- gerade richtig. Zu finden im jeweiligen Semesterprogramm der VHS.

Ein Beitrag von Karl Heinz Witteck

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Mit den Ohren hören

Posted: 2nd November 2017 by admin in Gelsenkirchen, Kultur
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Blindheit und Sehbehinderung soll nicht die Teilhabe im Leben behindern. Inzwischen gibt es viele Hilfen in fast allen Lebensbereichen. Im Sport wird schon seit 2000 die Teilhabe von Sportfans an Bundesligaspielen durch Blindenreporterteams in den Bundesligastadien ermöglicht. Der FC Schalke 04 gehörte zu den ersten Vereinen, die diesen Service eingerichtet haben. Wie das funktioniert erfahren wir von den Machern, den Verantwortlichen und den Nutzern in der Veltins-Arena. Eine unterhaltsame und informative Reportage.

Auto: Karl-Heinz Witteck

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Blutspende aktuell

Posted: 2nd November 2017 by admin in Gelsenkirchen
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Rund um den Weltblutspendetag informiert dieser Beitrag über Sinn, Notwendigkeit und Akzeptanz einer Blutspendeaktion in Gelsenkirchen. Es kommen Ärzte, Spender, Helfer und Organisatoren zu Wort. Unterhaltsames, Informatives zu oft lebensrettenden Blutspende.

Autor: Karl-Heinz Witteck

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Sportstadt Gelsenkirchen

Posted: 2nd November 2017 by admin in Gelsenkirchen
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Teil 1 einer Serie über die Sportstadt Gelsenkirchen. Es geht nicht, wie man bei Gelsenkirchen leicht meinen könnte, um den FC Schalke 04. Vielmehr macht der Autor den Versuch festzustellen obe es neben dem Fußball in Gelsenkiurchen noch andere populäre Sportarten gibt und damit diese Stadt zu Recht den Titel Sportstadt trägt. In Teil 1 geht es um Sportorganisation und damit um Gelsensport, den Verein, der in dieser Stadt den Sport organisiert. Ist es etwas für die Menschen in Gelsenkirchen ? Oder doch eher für die Medien ? Spitzensport außer Schalke 04 Fehlanzeige ? Wir hören in der Folge was vom Turnen, Basketball, Handball, Schwimmen, Hockey, Sportschießen, und von vielen sogenannten Randsportarten, die in den Medien selten vorkommen, ja auch von welchen, die inzwischen schon ganz aus dem Sportgeschehen dieser Stadt verschwunden sind, wie z.B. der einst erfolgreiche Hallenradsport.
Seien sie gespannt auf die sportliche Vielfalt.

Ein Beitrag von Karl Heinz Witteck

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Gina Bassalig, eine junge Frau gründet eine Bäckerei, Konditorei oder muss man es eine Kunstbäckerei nennen ? Schon eine ungewöhnliche Konstellation. Mehr noch wenn man weiß, die heutige Namensgeberin von Ginas Cup Cake Cafe war bisher erfolgreiche Lehrerin in einem Gelsenkirchener Gymnasium. Da intereesierte uns, was hinter dem Mut steckt, einen sicheren Job gegen eine eher unsichere Existenzgründung zu tauschen. Ursula Junker-Klapdor und Karl-Heinz Witteck haben mit Gina gesprochen und Interessantes erfahren.

Autoren: Ursula Junker-Klapdor und Karl-Heinz Witteck

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Das Smartphone und die Flucht

Posted: 25th Oktober 2016 by admin in Gelsenkirchen
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Hasan und Ali beschäftigen sich mit wichtigsten Gegenstand für viele Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind – dem Smartphone.

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Christina Drache hat mit Andre Wülfing über die Bucheckern am Consol Theater gesprochen,. Die Gruppe entwickelt Leseprogramme für große und kleine Zuhörer.

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Kultur für Alle

Posted: 25th Oktober 2016 by admin in Gelsenkirchen, Kultur
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Gelsenkirchen ist eine Stadt mit vielen sozialen und wirtschaftlichen Problemen. Damit auch Menschen mit geringem Einkommen kulturelle Angebote nutzen können, gibt es den Kulturpott. Dazu hat Christina Drache bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins nachgefragt.

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Die Umgestaltung der Stadtteile ist in Gelsenkirchen seit vielen Jahren ein umstrittenes Thema. Dort hat es Erfolge gegeben, aber viele Straßen und Quartiere sind noch in einem schlechten Zustand.
Tomas Grohe hat mit Stefan Rommelfanger gesprochen. Der hat die Abteilung Stadtplanung in Gelsenkirchen verlassen und ist jetzt Stadtbaurat in Witten.

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Dieter Heisig, Georg Kentrup, Peter Rose und Paul Baumann haben ein Konzept für ein soziokulturelles Zentrum in Gelsenkirchen vorgelegt. Damit soll der soziale Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden. Die Idee wollen sie öffentlich diskutieren und es zu einem gemeinsamen Projekt für die Stadtgesellschaft machen. Die Redaktion hat bei Dieter Heisig nachgefragt.

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Wir haben mit einem Flüchtling aus Eritrea gesprochen, wie es ihm ergangen ist und wie sein Leben in Deutschland heute aussieht.

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Die Redaktion beschäftigt sich mit dem Bürgerkrieg in Syrien und mit der umkämpften Stadt Aleppo. Vor dem Bürgerkrieg lebten hier über 2 Millionen Menschen. Begleiten Sie uns auf einem akustischen Spaziergang durch diese alte Stadt.

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Wir haben heute einen Beitrag über orientalische Musik und über ein internationales Musikprojekt in Recklinghausen, im Programm der Ruhrfestspiele. Rawad kommt aus Syrien, aus Damaskus , und er ist 23 Jahre alt. Er ist seit 7 Monaten hier in Deutschland und seit 2 Monaten macht er bei dem Musikprojekt „Sing it out loud“ mit. Dieses Projekt besteht aus Sängern und Instrumentalisten. Im Chor singen Jugendliche und Erwachsene aus vielen Ländern, wie Syrien, dem Iran, Afghanistan, Russland, Ukraine, Albanien und Schwarzafrika und natürlich deutsche Sänger.

Ein Beitrag von Rawad Faraj und Ali Ali.

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